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Der Schutz vor Gewalt im Rahmen des Gewaltschutzgesetzes, jetzt auch für Männer
(Nachbesserung der Bundesregierung)
Gesetzes zur Verbesserung des zivilgerichtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellungen sowie zur Erleichterung der Überlassung der Ehewohnung bei Trennung, Deutscher Bundestag, 14 Wahlperiode, das sog. Gewaltschutzgesetz.
Antragsformulare für Männer: download
Antragsformulare für Männer - Deckblatt: download
Gesetzestext im Wortlaut http://bundesrecht.juris.de/gewschg/index.html
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Gewaltschutzgesetz
von Prof. Dr. Dr. M. Bock, Universität Mainz
Prof. Dr. Dr. Michael Bock wurde am 20.06.2001 zu einer "Anhörung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages" eingeladen, um zu dem geplanten "Gesetz zur Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellungen sowie zur Erleichterung der Überlassung der Ehewohnung bei Trennung", eine Stellungnahme vorzutragen. Dieser Gesetzesentwurf wurde von Prof. Bock ablehnt, weil er zu sehr in die Persönlichkeitsrechte (vorwiegend von Männern) eingreift, und da das Gesetz einseitig in seiner Begründung auf Männergewalt bezogen ist. Dieses Gutachten faßt auch den internationalen Forschungsstand von "Frauengewalt gegen Männer, Kinder und ältere Menschen" zusammen !! Der folgende Text wurde dem o.g. Gutachten entnommen: 6. Abschließende Stellungnahme6.1. Krisenintervention ist durch polizeirechtliche InstrumentegewährleistetSofern ein Bedarf an verbesserter Krisenintervention überhaupt bejaht wird, wird ihm durch die Vorschriften zur Gefahrenabwehr in den Polizeigesetzen der Länder ausreichend Rechnung getragen. Es gibt inzwischen eine klare Tendenz, die bestehenden polizeirechtlichen Instrumentarien auch in den Fällen häuslicher Gewalt vermehrt einzusetzen. Gesetzesänderungen durch die Länder sind unbenommen. Es handelt sich um Gefahrenabwehr und diese gehört von der ganzen Systematik unserer Rechtsordnung in das Öffentliche Recht und nicht in das Zivilrecht. Dies war ja auch die Linie der österreichischen Lösung. 6.2. Grob unrichtige Einschätzung der tatsächlichen LageFür die wesentlich weiter gehenden Eingriffe des Gewaltschutzgesetzes entwirft die Bundesregierung ein geschlechtsspezifisches Bedrohungsszenario, das einer erfahrungswissenschaftlichen Prüfung in keiner Weise stand hält. Die Behauptung, häusliche Gewalt ginge fast ausschließlich von Männern aus, ist sowohl bezüglich der Gewalt zwischen Partnern als auch bezüglich der Gewalt gegen Kinder und Senioren grob falsch. Im Bereich des Schutzes von Kindern, Senioren und Männern sind dagegen die eigentlichen Defizite bei der Bekämpfung häuslicher Gewalt zu verorten, während für Frauen wegen der bisher und zukünftig ausschließlichen Beachtung dieser Opfergruppe bereits eine Vielzahl von Hilfs- und Beratungsstellen mit nicht unerheblichen finanziellen Mitteln zur Verfügung steht. 6.3. Rechtsstaatlichen Verluste ohne präventive GewinneDarüber hinaus sind die Maßnahmen des Gewaltschutzgesetzes rechtsstaatlich äußerst bedenklich und für den Mißbrauch geradezu geschaffen. Diesen Mängeln stehen nicht einmal präventive Effekte gegenüber. Zunächst bleibt mindestens die Hälfte der Opfer weiterhin schutzlos. Obendrein wirken die Maßnahmen des Gewaltschutzgesetzes kontraproduktiv in Bezug auf alle nachhaltigen Verhaltensänderungen der Beteiligten, weil sie die Voraussetzungen der erforderlichen gemeinsamen Therapie oder Mediation systematisch zerstören. 6.4. Langfristige NachteileDas Gewaltschutzgesetz geht von einem Feindbild „Mann“ aus, das empirisch nicht haltbar ist. Es fördert nicht den konstruktiven Dialog der Geschlechter, sondern ist ausschließlich auf Enteignung, Entmachtung, Ausgrenzung und Bestrafung von Männern gerichtet. Sein Ziel ist nicht, häusliche Gewalt zu bekämpfen, sondern nur Männergewalt. Geschützt werden sollen nicht alle in häuslicher Gemeinschaft lebenden Menschen oder gar Ehe und Familie, sondern nur Frauen. Mit diesem Grundtenor wird das Gesetz auf jede Art von Lebenspartnerschaft eine zersetzende Wirkung ausüben und damit nicht nur die demographische Entwicklung negativ beeinflussen sondern auch die Lebensqualität der Bürger und die gesellschaftliche Integration. Ich empfehle daher dem Deutschen Bundestag nachdrücklich, den Gesetzesentwurf der Bundesregierung insgesamt abzulehnen. Gutachten: download -----------------------------------------------------------------------------
Die Massachuetts-Studie ("Women As Abusive As Men, Beacon Hill Will Be Shown - Study of Gardner District Court Is Revealing", Mai 2001) weist auf der Basis von Gerichtsurteilen im Thema "Häusliche Gewalt" nach, dass Frauen (die Verletzungsfolgen für Frauen sind jedoch größer) ebenso gewalttätig sind wie Männer und Männer in der Rechtssprechung bei häuslicher Gewalt benachteiligt werden und dies, obwohl in den USA die Gesetze (natürlich) geschlechtneutral formuliert sind. Weiterlesen: Zum Text ------------------------------------------------------------------
- Refuge for male abuse victims Britain's first ever refuge for men suffering from domestic violence has opened at a secret address in a quiet mid Wales town. Husbands who have suffered abuse at the hands of their partners can now move into the safe house in Newtown. The terraced property has room for three men and their children to seek refuge from violent women. A UK Government report has estimated that one in six men suffer constant abuse at home. However, the statistics are inconclusive because many victims do not come forward. Wales
is a very macho place - The house has been provided by the Montgomeryshire Family Crisis Centre which has spent two years studying the needs of male abuse victims. One victim of domestic violence, known only as Malcolm, from Penarth, near Cardiff, welcomed the refuge. "Wales is a very macho place - it's not manly to say your wife beats you up," he said. "I stayed with friends who just told me to go home and sort it, out but I knew if I did she would kill me." Malcolm, 59, divorced his wife just three months after they were married, but said the refuge would help male victims of domestic violence. "This new refuge is a wonderful idea," he said. Protection "I know of a lot of men who suffer in silence and have nowhere to go." David Hughes from Mankind, a charity set up for male victims of domestic abuse, said men as well as women could suffer abuse. "Everyone hears about battered wives but there are many husbands who suffer too," he said. "Many husbands suffer in silence at the hands of cruel women and we want to give them every help we can." Mr Hughes set up Mankind 11 years ago and said domestic violence needed to be tackled. "This type of abuse has been kept quiet for too long and all because of the macho image of men," he said. "They are not supposed to admit they have been attacked by their wife or partner. "Fortunately attitudes have changed but men still need more help - that is what we are trying to do." The setting up of the mid Wales refuge comes after the plight of abused husbands was recognised by the government. Home Secretary David Blunkett said men in abusive relationships were are just as entitled to protection as women.
Story from BBC NEWS:
Zum
Text Weitere Männerhäuser Im folgenden steht ein Artikel als download zur Verfügung, der auf eine Eröffnung eines Männerhauses in südwest England (zweisprachig) hinweist. Eine weitere Eröffnung sei in Nord-England geplant. ------------------------------------------------------------------
Die strafrechtliche Verfolgung von Gewalt.
Lempert, Joachim (2000): Therapie als Strafe? Die Frage der Freiwilligkeit in der Täterbehandlung - Über Männergewalt und den derzeit fragwürdigen Umgang damit. In: Frankfurter Rundschau, 02.12.00. |
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Talisman Männerbüro Trier e.V.
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