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Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) Tötungsdelikte Angestrebt war ein Vergleich der Daten von 2002 – 2004. Bei Kindstötungen waren keine aktuelleren Daten vorhanden. Der Grund dafür ist unbekannt. Folgende Einflussfaktoren können sich auf die Entwicklung der Zahlen in der Polizeilichen Kriminalstatistik auswirken:
Nach Sternal (1996), die sich auf Funken (1989, S.2) bezieht, gehören Opfer von weiblichen "Tätern" zu 85 % dem engen Familienkreis an.
Die Zahl der männlichen Opfer bei Tötungsdelikten ist, mit Ausnahme des Sexualmordes, höher als diejenige von Frauen. Bei den Kindstötungen treten Frauen zu ca. 94 % als Täterinnen in Erscheinung.
* Die Opfer – Tatverdächtigen Beziehung verweist auf folgende Beziehungsformen (Verwandtschaft, Bekanntschaft, Landsmann, flüchtige Vorbeziehung, keine Vorbeziehung und ungeklärte Beziehung).
Literaturempfehlungen: Mansel, Jürgen (2003): Die Selektivität strafrechtlicher Sozialkontrolle. Frauen und Delinquenz im Hell- und Dunkelfeld, als Täter und Opfer, als Angezeigte und Anzeigende. In: Lamnek, Siegfried & Boatcá, Manuela (Hrsg.): Geschlecht – Gewalt – Gesellschaft. Leske & Budrich, Opladen, Gliederung download. Popp, Ulrike (2003): Das Ignorieren "weiblicher" Gewalt als Strategie zur Aufrechterhaltung der sozialen Konstruktion von männlichen Tätern. In: Lamnek, Siegfried & Boatcá, Manuela (Hrsg.): Geschlecht – Gewalt – Gesellschaft. Leske & Budrich, Opladen, Gliederung download. |
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