Häusliche Gewalt gegen Männer und Kinder

Frauen als Täterinnen

Wir haben einen Schwerpunkt auf häusliche Gewalt gelegt, die von Frauen ausgeübt wird, da diese systematisch ausgeblendet wird.

 

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Anstelle einer Gegendarstellung

Man mag es kaum glauben, aber die Redaktion des "Trierischen Volksfreund" hat tatsächlich im Jahre 2008 noch einen Artikel mit der Überschrift, dass "Gewalt männlich sei", veröffentlicht. Eine Beschwerde bei der Tageszeitung hat bis zum heutigen Tage zu keiner Reaktion geführt. Wenn die Zeitungsredaktion nicht bereit ist, eindeutig falsche Informationen richtig zu stellen, so wollen wir dies an dieser Stelle tun.

Sehr ausführlich wird diese Behauptung z.B. in den Texten "Ist häusliche Gewalt männlich" von Wilde, in "The gender paradigm in domestic violence research and theory" von Dutton und Nicholls, in E. Badinter "Die Wahrheit über Partnergewalt" sowie in "Gewalt in der Partnerschaft: Wer ist Täter, wer ist Opfer" von Lamnek & Luedtke widerlegt (s. nebenstehenden Link "Disputationen").

Der Text "Tabuthema Frauengewalt - Ein Beitrag aus theologisch-feministischer Sicht" und die Studie "Geschlecht und Kriminalität" widerlegen diese Behauptung ebenfalls (s. nebenstehender Link "Reflexionen").

Auch das Evangelische Männerwerk in (Baden-) Württemberg hat eine Broschüre veröffentlicht (s. unten), die die Unhaltbarkeit derartiger Behauptungen zum Gegenstand hat.

Siegfried Lamnek, Professor an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, hat bereits im Jahre 2003 auf einer Fachtagung (s. nebenstehenden Link, "Fachtagungen") ebenfalls auf die Unrichtigkeit dieser Behauptung hingewiesen.

Mansel, Jürgen (2003): Die Selektivität strafrechtlicher Sozialkontrolle. Frauen und Delinquenz im Hell- und Dunkelfeld, als Täter und Opfer, als Angezeigte und Anzeigende. In: Lamnek, Siegfried & Boatcá, Manuela (Hrsg.): Geschlecht – Gewalt – Gesellschaft. Leske & Budrich, Opladen, Gliederung download.

Popp, Ulrike (2003): Das Ignorieren "weiblicher" Gewalt als Strategie zur Aufrechterhaltung der sozialen Konstruktion von männlichen Tätern. In: Lamnek, Siegfried & Boatcá, Manuela (Hrsg.): Geschlecht – Gewalt – Gesellschaft. Leske & Budrich, Opladen, Gliederung download.

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Hausarbeit von Theresia Friesinger 2008

Auszug aus dem Fazit:

Jede/r die/der sich mit dieser Thematik beschäftigt, kann die Verleugnungs- und Verdrängungsgründe unschwer erkennen. Solange Unzulänglichkeiten als Anstoß für den Widerstand geltend gemacht werden können, bleibt die Gesellschaft für diesen Bereich paralysiert. Da die Verleugnungsgründe zum größten Teil „sichtbar“ sind, jedoch noch empirisch erforscht werden müssten, die tatsächliche Frauengewalt dennoch in unserer Gesellschaft noch „unsichtbar“ geblieben ist, sollten die aktuellen Ausführungen der Pilotstudie endlich „gesehen“ werden. Es sollte erkannt werden, was und wie Gewalt ist, was zu Gewalt führt und dass Gewalt kein Geschlecht hat. Wenn sie da ist, muss re-agiert werden. Sie geschieht in Interaktionsprozessen und zerstört gerade nicht nur das Leben derer, denen Gewalt widerfahren ist, sondern auch das Leben derer, die Gewalt ausüben. Hat genau dies Laotse gemeint, als er schon im 6. Jahrhundert vor Christus sagte, dass Gewalt an sich selbst zerbricht? Die Gesellschaft ist aufgefordert hinzusehen, Gewalt in welcher Form auch immer zu „sehen“ und zu „erkennen“, um sie zum Wohle aller zu reduzieren (download).

 

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Die Wahrheit über Partnergewalt

von Elisabeth Badinter

Auszüge:

Schließlich, so scheint mir, nimmt man es mit den Statistiken nicht so genau, und noch weniger mit deren Quellen oder deren Interpretation. So liest man in dem Heft von Amnesty: "Mindestens eine von drei Frauen wurde in einem Moment ihres Lebens geschlagen, zu Geschlechtsverkehr gezwungen oder auf diese oder jene Weise gewalttätig behandelt" (Population Reports, N° 11, Johns Hopkins, School of Public Health, Dez. 1999). Was bedeutet "auf diese oder jene Weise gewalttätig behandelt"? Diese unpräzise Floskel führt dazu, dass nur eine Sache im Gedächtnis haften bleibt, nämlich dass jede dritte Frau geschlagen oder vergewaltigt wird. ...

... Daher rührt meine Betroffenheit angesichts der Verwendung des Begriffs der Gender violence ("geschlechtsbezogene Gewalt") durch die Vereinten Nationen, die von Amnesty übernommen wird. Es handelt sich dabei um einen Begriff, der den Arbeiten der radikalsten angelsächsichen Feministinnen aus den Jahren 1980-1990 entstammt. Was bedeutet "geschlechtsbezogene Gewalt"? Ist darunter zu verstehen, dass Gewaltausübung das spezifische Merkmal des Männlichen ist? Dass sich das Männliche durch die Dominanz und die Unterdrückung des anderen Geschlechts definiert? Dass Frauen keine Gewaltausübung kennen?

Vollständiger Text: download

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Kessler, A., Seck, S. & Loretan, J. (2008): Häusliche Gewalt. - Männer- oder Frauensache? ISBN-13: 978-3836438322.

 

Kurzbeschreibung
Sind Frauen gewalttätiger als Männer? Wird die Zahl der männlichen Opfer unterschätzt? Zahlreiche Studien aus den USA, England und Dänemark kommen zu dem Ergebnis, dass körperliche Gewalt in der Partnerschaft überwiegend von Frauen ausgeübt wird. Haben sich geschlechtsspezifische Rollenbilder im Laufe der Emanzipation verändert? Die Autorinnen verstanden es als Herausforderung, eventuelle überholte Vorstellungen neu zu formieren und dadurch neue Tabuthemen aufzudecken. Sie vervollständigen das bisher einseitige Bild der Gewalt in Paarbeziehungen und beleuchten das Thema unter dem geschlechtsspezifischen Aspekt aus unterschiedlichen Perspektiven. Ausgehend von verschiedenen Studien, Literaturrecherchen und Interviews mit Fachpersonen werden die Themen Gewalt, Aggression und Macht genauer erläutert. Es werden differenzierte Inhalte zu Hilfsangeboten für Betroffene, Prävention, rechtlichen Grundlagen und zur Sozialisation geliefert, zudem werden aktuelle Projekte und Handlungsansätze präsentiert.
Das Buch richtet sich an Beratungsstellen, Fachpersonen der Sozialen Arbeit, von Gewalt betroffene Menschen sowie an Nachbarn, Freunde, ArbeitskollegInnen. Es richtet sich sowohl an die Gesellschaft als auch an die Politik.
 

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Häusliche Gewalt gegen Männer

Heute am ersten Neujahrstag bin ich, obwohl schon lange im Thema engagiert, durch die schweizerische Männerzeitschrift auf die neue Homepage von Daniel Neuhaus, Schweiz, aufmerksam geworden, die seit dem 01. Juni 2007 online ist. Was ich im Kurzbericht der o.g. Zeitschrift gelesen habe, deckt sich auch mit meiner Erfahrung, wenn gewaltbetroffene Männer uns anrufen.

"Wenn Männer sich gegen ihre (Einfügung: gewalttätigen) Partnerinnen wehren laufen sie Gefahr, dass sie sich strafbar machen."

Zur Homepage: Mann als Opfer

 

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Täter Mann, Opfer Frau?

Mythen und Fakten zur häuslichen Gewalt

Nachfolgend finden Sie einen Beitrag von Manndat zum o.g. Thema:

 

http://www.manndat.de/index.php?id=39

 

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Häusliche Gewalt - ein Problemaufriss aus kriminologischer Sicht

  Selektive Wahrnehmung führt zum Mythos männlicher Gewalt

von Michael Bock

Obwohl Gewalt im demokratischen Rechtsstaat einer konsequenten Ächtung unterliegt, gab und gibt es Ausnahmen. Gerade die Familie blieb lange Zeit ein Ort, an dem gewalttätige Verhaltensweisen verbreitet waren und immer noch an der Tagesordnung sind. Das so genannte Gewaltschutzgesetz vom 1. Januar 2002 ist eine wichtige Station, den strafrechtlichen Schutz in die Privatsphäre hinein zu verlängern. Die Erscheinungsformen der häuslichen Gewalt werden allerdings (immer noch) selektiv wahrgenommen und unterliegen einer geschlechtsspezifischen Betrachtungsweise. Männer als Täter, Frauen und Kinder als Opfer sind allgegenwärtige Rollenklischees, die weit verbreitet sind. Dunkelfeldstudien hingegen zeigen, dass Frauen und Männer in annähernd gleichem Umfang Täter und Opfer häuslicher Gewalt sind. Trotz dieser Erkenntnisse wird an dem Mythos, dass häusliche Gewalt ausschließlich männliche Gewalt sei, festgehalten. Dies führt letztlich zu Lücken und kontraproduktiven Effekten bei Präventionsstrategien. Mehr noch: Angesichts der offensichtlichen Selektivität, mit der häusliche Gewalt gesehen wird, entwickeln sich gleichsam eigendynamisch Immunisierungsprozesse.

Weiterlesen: download

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Das Evangelisches Männerwerk in (Baden-)Württemberg

hat eine Broschüre mit dem Titel:

"Sind es immer nur die Männer?

Wider das Klischee von Männern als Täter und Frauen als Opfer"

herausgebracht.

 

Bestellung möglich unter: Homepage

 

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Internetpräsenz:

 

Domestic violence can't be a gender issue: Zur Homepage

 

 

Weitere Diskussionsbeiträge: Seite

 

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Dissertationen

d.h. Forschungsarbeiten, die nach erfolgreicher Bearbeitung eines wissenschaftlichen Themas einen Doktortitels verleihen.

 

 

Bundesrepublik Deutschland

 

Böhm, Karsten (2006): Beziehungsgewalt in unverheirateten Partnerschaften.
- Eine Untersuchung zu Risikofaktoren psychischer, physischer und sexueller Gewalt. Dissertation Universität Freiburg, Inhalt und download.

 

 

 

Internationaler Forschungsstand

 

Schwithal, Bastian (2005): Weibliche Gewalt in Partnerschaften. - Eine synontologische Untersuchung. BoD GmbH, Norderstedt. Dissertation, Universität Münster.

 

Verlagstext

 

Dieses Buch gibt einen Überblick über weibliche Gewalt gegenüber männlichen Intimpartnern. Männliche Täter und weibliche Opfer entsprechen der gesellschaftlich akzeptierten Vorstellung. Normal sind die Bilder und Berichte in den Medien von geschlagenen und misshandelten Frauen. Es entspricht einem akzeptierten Klischee, dass Frauen immer die Opfer der Männer sind. Diese Arbeit räumt mit diesem Vorurteil auf und zeigt anhand der neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse, dass Männer in vergleichbaren Raten Gewalt durch Frauen erleiden. Auf den Weg zu einer gleichberechtigten und gewaltfreien Gesellschaft ist es höchste Zeit Frauen aus der Opfer- und Männer aus der Täterrolle zu befreien, s.a. hier.

   

Nordamerikanische Studien

 

Gemünden, Jürgen (1996): Gewalt gegen Männer in heterosexuellen  Intimpartnerschaften. - Ein Vergleich mit dem Thema Gewalt gegen Frauen auf der Basis einer kritischen Auswertung empirischer Untersuchungen. Tectum-Verlag, Marburg. Dissertation, Universität Mainz.

 

 

 

Bundesrepublik Deutschland

 

Anke Habermehl (1989): Gewalt in der Familie. - Ausmaß und Ursachen körperlicher Gewalt. Dissertation, Universität Bielefeld.

 

Auszüge:

Habermehl befragte 553 Männer und Frauen zwischen 15 und 59 Jahren aus der Bundesrepublik Deutschland. Die nachfolgenden Aussagen sind dem Ergebnisteil entnommen. 

(S. 195) "Von allen Männer und Frauen zwischen 15 und 59, die schon einmal einen Partner hatten bzw. die einen Partner haben, waren 63,2 % schon einmal Gewalt ausgesetzt: 68,1 % der Männer und 58 % der Frauen haben schon einmal Gewalt in der Partnerschaft erlebt. 43,3 % der Männer und 34,7 % der Frauen sind schon einmal von einem Partner misshandelt worden, d.h. sie waren einer Form von Gewalt ausgesetzt, die ein Verletzungsrisiko einschließt."

(S. 265) "Bei der partnerschaftlichen Gewalt besteht nicht nur, wie die Literaturanalysen ergeben haben, ein ausgewogenes Täter-Opfer-Verhältnis zwischen Männer und Frauen, sondern sogar ein leichter Frauenüberschuss auf der Täterseite: Mehr Frauen als Männer setzen Gewalt gegen ihren Partner ein - mehr Männer als Frauen haben schon Gewalt durch ihren Partner erlebt."

(S. 265) "Nicht nur partnerschaftlicher, sondern auch der elterlichen Gewalt sind mehr Vertreter des männlichen als des weiblichen Geschlechts ausgesetzt. Auch hier stimmen die vorliegenden empirischen Untersuchung mit denen der Literatur-Analysen überein."

(S. 265 f) "Darüber hinaus konnte festgestellt werden, das sich bereits im Kindesalter weibliche Individuen gewalttätiger Verhalten als männliche - zumindest ihren Geschwistern gegenüber. Diesen leichten Vorsprung, den sie schon als Kinder erringen, behaupten die Frauen auch als Partnerinnen und Mütter."

 

Diplom-, Magister- und Studienarbeitenarbeiten

ansehen

d.h. Abschlussarbeiten, die zur Erreichung eines Hochschulabschlusses bearbeitet werden.

 

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Bericht des Bundesministerium

für soziale Sicherheit und Generationen, Wien

 

Bericht: "Gewalt gegen Männer" - Teil III (S. 271 - 303), download.

Gesamtbericht: "Gewalt in der Familie" des Ministeriums, download.

 

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Studien (Auswahl)

Bundesrepublik Deutschland

 

 

Kriminologisches Forschungsinstitut NiedersachsenZur Studie

 

Lamnek & Luedtke 2002: Zur Studie

 

 

Great Britain (GB)

 

John Archer (2002): Sex differences in physically aggressive acts between heterosexual partners. A meta-analytic review. Aggression and Violent Behavior, 7, 313-351: download der Studie

John Archer (2000): Sex differences in aggression between heterosexual partners. Psychological Bulletin, S. 697-702: download der Studie

 

 

United States of America (USA)

Lynn Magdol et al. 1997: Gender Differences in Partner Violence in a Birth Cohort of 21-Years-Olds: Bridging the Gap Between Clinical and Epidemiological Approaches. Journal of Consulting and Clinical Psychology Vol. 65, No.1, P.68-78: Zum Text

 

Dänische Studie

Hans Bonde: Zum Text

 

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Therapie mit Täterinnen

 

Kierski , Werner (2002): Female violence: can we therapists face up to it? Journal of Counseling and Psychotherapy, Text mit Übersetzung: download.

 

Wieso Frauen gewalttätig werden ?

 

Franziska Lamott (2000): Traumatische Reinzenierungen. - Über den Zusammenhang von Gewalterfahrung und Gewalttätigkeit von Frauen. In: Recht & Psychiatrie, 18 Jg., Heft 2, S. 56-62: Text download

 

 

Der geschlagene Mann: Ein Tabu, weil sozial undenkbar.

Sophie Torrent

Stopp den Klischees

Um seine Identität wiederzuerlangen, muss sich der geschlagene Mann auf eine Gruppe stützen können. Er benötigt einen Ort des Austausches, wo er betreut und ernst genommen wird und wo Spielregeln gelten, die sich von denjenigen seiner Partnerin unterscheiden. Nachfolgend werden einige Lösungsansätze aufgezeigt, die den sozialen Akteuren und Akteurinnen helfen sollen, gegen die fehlende Betreuung und soziale Unterstützung anzugehen.

1. Dichotomie Täter-Opfer stoppen

Gewalt geschieht in einer Beziehung. Sie ist die Folge einer interaktiven Beziehungsdynamik, die sich durch die Unfähigkeit beider Beteiligten charakterisiert, eine von gegenseitigem Respekt geprägte Intimität aufzubauen. Warum wird die Aussage, dass es für einen Streit immer zwei braucht, nicht auch bei häuslicher Gewalt angewandt?

2. Den Tatsachen ins Auge blicken: Gewalt ist geschlechtslos

Das sexistische Bild, nach dem der Mann zwingend der Täter und die Frau das Opfer ist, muss korrigiert werden.

3. Beide Partner in die Verantwortung nehmen

In einer Gewaltbeziehung sind Erwachsene für ihre Sicherheit und ihr Aggressionsverhalten selbst verantwortlich. Jeder Mensch kann Nein zu Gewalt sagen.

4. Den Schmerz der von Gewalt betroffenen Personen anerkennen

Egal ob Mann oder Frau, Täter oder Opfer, Menschen haben das Recht, dass ihr Erleben ernst genommen wird. Sie müssen sich an Sozialstrukturen wenden können, die sie unterstützen. Auch Täterinnen und Täter leiden darunter, dass sie sich nur durch Gewalt mit ihrem Partner verständigen können. Auch gewalttätige Frauen benötigen Hilfe.

5. Entwicklung von Erziehungs-, Präventions- und Interventionsprogrammen

Die Bevölkerung, und insbesondere die medizinischen, sozialen, juristischen und polizeilichen Ansprechpartnerinnen und -partner, müssen für die Komplexität des Phänomens der häuslichen Gewalt sensibilisiert werden. Es sind konkrete Maßnahmen, vor allem zum Schutz der Vater-Kind-Beziehung, erforderlich. Die in dieser Studie vorgeschlagenen Lösungsansätze müssen noch ausgearbeitet werden. Insbesondere wäre es sinnvoll, die Aussagen der Partner zu vergleichen und die Untersuchung auf die Situation der Kinder auszuweiten.

Bibliographische Angaben: 

Auszug aus: "Familienfragen". Zeitschrift der Zentralstelle für Familienfragen am Bundesamt für Sozialversicherung, Schweiz, Ausgabe 1/2004, S. 53 - 56.

 

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Literaturempfehlungen:

 

Lamnek, S. & Boatcá, M. (2003) (Hrsg.):  Geschlecht – Gewalt – Gesellschaft. 
Leske & Budrich, Opladen. (Info)

 

Lamnek, Siegfried & Ottermann, Ralf (2004): Tatort Familie. - Häusliche Gewalt im gesellschaftlichen Kontext. Leske + Budrich.

 

Dutton, Donald G. & Nicholls, Tonia L. (2005): The gender paradigm in domestic violence research and theory: Part 1—The conflict of theory and data. Aggression and Violent Behavior 10, 680–714. (Abstract)

Warum wird in Beziehungen Gewalt ausgeübt und erduldet ?

 

Retzer A. (1992): Die Geburt der Gewalt aus dem Geiste der Liebe. In: Schweitzer, J., Retzer, A. & Fischer, H.R. (Hrsg.): Systemische Praxis und Postmoderne. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, 1033.

 

Ratgeber: Gewalt in Beziehungen

 

Sheppard, Roy & Cleary, Mary (2007): That Bitch: Protect Yourself Against Women with Malicious Intent. Centre Publishing, UK. ISBN 1-901534-10-3.

 

Beck, Peter & Seebacher, Uwe G. (2005): Rambo-Frauen. USP Publishing International. ISBN: 3937461213.

 

 

Ratgeber von US Experten: 

 

Deutsche Übersetzung von Talisman Männerbüro Trier e.V. (download)

 

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Weitere Informationen im Web

Häusliche Gewalt gegen Männer, Schweiz: Zur Homepage

Männerbüro Berlin: Zur Homepage

Chronik zur häuslichen Gewalt Meilensteine: Zur Homepage

Männliche Solidarität im Internet -Diskussionsforum: Zur Homepage

Gewalt bei Trennung und Scheidung: Zur Homepage

Men Web in den USA: Zur Homepage

Domestic Violence Against Men In Colorado: Zur Homepage

Men's Rights Agency, Australien: Zur Homepage

Doro Söllner Zur Homepage